Pressemitteilungen bis 2007

Fachschule für Technik -  Die Gruppe GT 04 im Gelände
Ausbildung der Staatlich geprüften Betriebswirte in der Fachrichtung Wohnungswirtschaft wird ab dem Schuljahr 2006/07 neu aufgelegt

Berufliche Weiterbildung am BSZ "Julius Weisbach"
Berufliche Ausbildung der chemisch-technischen Assistenten ab Schuljahr 2005/06 nach neuem Lehrplan
Abschluss der Abiturprüfungen am BSZ "Julius Weisbach" (01.07.2005)
Berufliches Schulzentrum für Technik und Wirtschaft "Julius Weisbach" installiert Photovoltaikanlage für die Ausbildung (05.10.2005)

Berufliches Schulzentrum „Julius Weisbach“ wird ab dem Schuljahr 2005/06 größer (07.12.2004)
Berufliches Schulzentrum „Julius Weisbach“ mit Schülerzuwachs(10.11.2004)
Pressemitteilung des Landkreises Freiberg "Fachausbildung Berg- und Maschinenmann"(06.07.2004)
Pressemitteilung des Landkreises Freiberg "50 Jahre Berufsausbildung m Schachtweg"(19.05.2004)

Freie Presse: "Tag der offenen Tür" (03.05.2003)
Freie Presse: "Ausbildung an der Fachschule für Technik"


Fachschule für Technik -  Die Gruppe GT 04 im Gelände

Interessante geologische Aufschlüsse im deutschen und tschechischen Erzgebirge, Bergbauunternehmen über und unter Tage sowie Zeugnisse des historischen Bergbaus wurden in unserer Exkursionswoche im Mai befahren.

In unserer Präsentation (ca. 3 MB) geben wir einen kleinen Einblick und hoffen Euer Interesse geweckt zu haben!

Natürlich haben wir noch mehr zu bieten, vor allem interessante Ausbildungsmöglichkeiten an unserer Fachschule !


Ausbildung der Staatlich geprüften Betriebswirte in der Fachrichtung Wohnungswirtschaft wird ab dem Schuljahr 2006/07 neu aufgelegt

0. Das Wichtigste zuerst!

Mit Schuljahresbeginn 2006/07, wird voraussichtlich eine neue Klasse angehender Betriebswirte an der Fachschule für Wirtschaft des BSZ „Julius Weisbach“ ihre Ausbildung aufnehmen.

Voraussetzung ist, dass genügend Anmeldungen vorliegen. Bewerbungen sind ab sofort möglich!

Es gelten folgende Eckdaten:

1. Aufnahmevoraussetzungen

Die Aufnahme in die Fachschule für Wirtschaft erfordert eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine einschlägige Berufstätigkeit im Bereich der Wohnungswirtschaft von mindestens einem Jahr. Bewerber mit Berufsabschluss in einem anderen kaufmännischen oder gewerblichen Beruf müssen i. d. R. mehrere Jahre einschlägige Berufspraxis nachweisen. In jedem Falle wird eine individuelle Prüfung der Bewerbungsunterlagen vorgenommen, um verschiedenen Berufsbiografien Rechnung zu tragen!

2. Ausbildungsdauer

Die Ausbildung mit einer Dauer von insgesamt nur noch drei Jahren wird berufsbegleitend in Teilzeitform erfolgen. Vorgesehen ist ein Organisationsmodell mit einem Wechsel von zwei Wochen Schulbesuch und vier Wochen einschlägiger betrieblicher Praxis, auch während der Schulferien. Dazu ist die Abstimmung zwischen den Fachschülern und ihren Unternehmen erforderlich.

Etwa 25 % der fachrichtungsbezogenen Ausbildung sollen zudem als Selbstlernphasen organisiert werden. Damit wird einerseits die Anwesenheit an der Fachschule sinnvoll begrenzt. Anderseits wird der Charakter einer berufsbegleitenden Aufstiegsfortbildung mit erwachsengemäßen Lernmethoden unterstrichen.

Nach 2,5 Schuljahren Ausbildungsdauer steht den Fachschülerinnen und -schülern noch ein Schulhalbjahr für die Anfertigung der Projektarbeit zur Verfügung. Diese soll im engen Zusammenwirken mit dem jeweiligen Unternehmen bearbeitet werden. Am Ende der insgesamt dreijährigen Ausbildung wird die staatliche Abschlussprüfung abgelegt.

3. Ausbildungsinhalte

Der Lehrplan umfasst zwei Lernbereiche mit 2280 Gesamtausbildungsstunden:

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

Deutsch, Englisch, Mathematik, Wirtschafts- und Sozialpolitik.

Fachrichtungsbezogener Lernbereich

Betriebswirtschaft; Bestandsbewirtschaftung und Mietrecht; Grundstückserwerb und Grundstücksverkehr; Verwaltung von Wohnungseigentum; Planung, Finanzierung und Durchführung von Bauvorhaben; Unternehmensführung und Kommunikation im Wohnungsunternehmen; Rechnungswesen, Statistik und Projektarbeit.

Fachhochschulreife

Der Erwerb der Fachhochschulreife ist im Rahmen der Fachschulausbildung ebenfalls möglich. Dazu ist zusätzlicher Unterricht in den Fächern Mathematik und Physik im Umfang von jeweils 80 Unterrichtsstunden zu besuchen und im Fach Mathematik eine schriftliche Prüfung abzulegen.

4. Abschlussprüfung

Schriftlich:

Wohnungsbewirtschaftung; Rechnungswesen; Mietrecht und Grundstücksverkehr; Wohnungseigentum oder Bau und Sanierung; Projektarbeit.

Mündlich:

Unternehmensführung und Kommunikation der Wohnungswirtschaft,  Verteidigung der Projektarbeit.

5. Ausbildungsförderung

Für das Bildungsangebot der Fachschule wird im Bundesland Sachsen kein Schulgeld erhoben. Ausgaben entstehen den Teilnehmern für bestimmte Arbeitsmittel und ggf. die Unterbringung am Schulort. Die Förderung nach dem „Bundesausbildungsförderungsgesetz“ (BAföG) ist möglich, sofern die individuellen Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Außerdem wurden mit dem „Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung“ für Fachkräfte, die sich zum/zur „Staatlich geprüften Betriebswirt/-in“ weiterbilden, ein Anspruch auf staatliche Unterstützung festgeschrieben.

6. Ansprechpartner

Schulleiter Dr. Frank Wehrmeister (Tel.: 0 37 31 / 30 15 00)

Noch einige Hintergrundinformationen:

Das Berufliche Schulzentrum „Julius Weisbach“ hat die Ausbildung von Betriebswirten vom ehemaligen Beruflichen Schulzentrum für Wirtschaft in Freiberg mit der Schulzusammenlegung geerbt. Allerdings war die vorerst letzte Klasse bereits im Jahre 2002 gebildet worden. Seither reichten die Anmeldezahlen nicht, um die Ausbildung kontinuierlich fortzuführen.

Wesentlicher Kritikpunkt an der bisherigen Organisation ist die vierjährige Ausbildungsdauer mit den Schultagen Freitag und Sonnabend. Nur ein Teil der Fachschüler hat den langen Atem bis zur Prüfung und zum erfolgreichen Abschluss. Lediglich neun Fachschüler von ursprünglich 18 absolvieren im Sommer 2006 ihre Prüfungen.

Aufgrund der geringen Nachfrage nach dem herkömmlichen Teilzeitangebot hat die Schulleitung mit dem Kultusministerium und den beiden großen Wohnungsverbänden „Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V.“ (VSWG) und „Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft   e. V.“ (vdw) überlegt, wie in Sachsen das Weiterbildungsangebot für diesen Bereich attraktiver gestaltet werden kann.

Die Beteiligten haben sich daher verständigt ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten. Die wesentliche inhaltliche Arbeit leistete die Schule selbst. So wurde in kürzester Zeit ein neuer Lehrplan erarbeitet. Auf der Grundlage des neuen organisatorischen Ansatzes soll der Standort Freiberg nunmehr gesichert werden.

Das Vorhaben wird als Schulprojekt realisiert. Nachdem sich der Schulträger Landkreis Freiberg entschieden hatte, das Vorhaben zu unterstützen, stand einer Genehmigung durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus nichts mehr im Wege.


.Berufliche Weiterbildung am BSZ "Julius Weisbach"

Vor dem Hintergrund der absehbaren demographischen Entwicklung und des künftigen Fachkräftebedarfes der Wirtschaft wird sich der Stellenwert der beruflichen Weiterbildung in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. Wo hinreichend geeignete Nachfrager nach Ausbildungsplätzen fehlen, kommt es darauf an, das vorhandene Fachpersonal weiter zu qualifizieren. Bei den vielfältigen Angeboten auf dem Weiterbildungsmarkt ist es jedoch nicht immer einfach die richtige Auswahl zu treffen.

Ab August 2005 besteht am Beruflichen Schulzentrum "Julius Weisbach" in Freiberg erneut die Möglichkeit eine Ausbildung zum „Staatlich geprüften Techniker“ in den beiden Fachrichtungen Bohr- oder Geologietechnik zu beginnen.

In der zweijährigen, in Deutschland einmaligen Ausbildung werden in ausgezeichnet ausgestatteten Unterrichtsräumen Fachkräfte der mittleren Ebene ausgebildet, die z. B. in Ingenieurbüros, Bohrunternehmen, geologischen Landesämtern oder kommunalen Einrichtungen eingesetzt werden können.

Welche Vorteile bietet die Technikerausbildung am BSZ „Julius Weisbach“?

- Zunächst ist es die vergleichsweise kurze Ausbildungsdauer, in der die berufliche Handlungskompetenz erheblich erweitert werden kann. Für mittlere Leitungsfunktionen ist nicht in jedem Falle ein abgeschlossenes Hochschulstudium erforderlich!

- Der enge Praxisbezug erleichtert den Wiedereinstieg in das Lernen, zumal wenn seit dem letzten Schulbesuch Jahre vergangen sind . Neben der Grundlagenausbildung in allgemeinen und geowissenschaftlichen Fächern werden unter der Leitung von erfahrenen Lehrkräften auch mehrere Praktika sowie Exkursionen durchgeführt.

- Wer dennoch ein späteres Studium anstrebt, kann zusätzlich im Rahmen ihrer Ausbildung die Fachhochschulreife erwerben.

- Zudem werden keine Lehrgangsgebühren fällig, die auf dem privaten Bildungsmarkt regelmäßig erhoben werden. Die Kosten für die Fachschüler betreffen lediglich bestimmte Arbeitsmaterialien und ggf. die Unterkunft in Freiberg.

- Grundsätzlich besteht auch die Fördermöglichkeit nach BAföG oder Meister-BAföG.

Voraussetzung für die Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker sind in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens einjährige Praxiserfahrungen oder eine mehrjährige Berufstätigkeit auf gewerblich-technischen Gebiet. Dienstzeiten bei der Bundeswehr werden berücksichtigt.

Interessant dürfte die Ausbildung auch zur Überbrückung von Zeiten der Arbeitslosigkeit sein, zumal für die Absolventen bundesweit sehr gute Vermittlungschancen bestehen. Allzu oft wird in Berufe umgeschult, die eigentlich für Abgänger der Mittelschulen vorgesehen sind und kaum noch Karrieremöglichkeiten bieten.

Bohr- oder Geologietechniker üben jedenfalls keinen Massenberuf aus und sind bei den Unternehmen begehrt. Während der Beruf Geologietechniker für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet ist, ist der Bohrtechniker eine Männerdomäne. Bohrunternehmen operieren zudem weltweit. Berufliche Flexibilität und ein gewisses Maß an Abenteuerlust gehören daher zur Berufsausübung.

Die Fachschüler kommen erfahrungsgemäß aus ganz Deutschland nach Freiberg. Viele Interessenten stammen aber aus Sachsen, wo die Traditionen des Bergbaus fest verankert sind. Dass auch diese Branche Nachwuchs braucht, zeigt sich u. a. in der Tatsache, das auf Initiative des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit seit dem vergangenen Jahr erstmals wieder Lehrlinge in Bergbaubetrieben der Region (u. a. Schneeberg, Freiberg, Freital) im Ausbildungsberuf „Berg- und Maschinenmann“ ausgebildet werden. Diese Lehrlinge besuchen ebenfalls die Schule in Freiberg.


Berufliche Ausbildung der chemisch-technischen Assistenten ab Schuljahr 2005/06 nach neuem Lehrplan

Ab August 2005 besteht am Beruflichen Schulzentrum "Julius Weisbach" in Freiberg erstmalig die Möglichkeit eine Ausbildung zum Chemisch-technische Assistenten (CTA) im Schwerpunkt Chemische Analytik nach einem neuen Lehrplan zu beginnen.

In der zweijährigen Ausbildung werden in entsprechend ausgestatteten Unterrichtsräumen und Fachkabinetten Assistenten ausgebildet, die in Forschungs-, Entwicklungs- oder Untersuchungslabors von Betrieben und Einrichtungen eingesetzt werden können. Sie unterstützen Wissenschaftler oder Techniker bei ihrer Arbeit, z. B. bei der Planung und Durchführung von Versuchsreihen.

Sachsen hat die Ausbildung in diesem Beruf grundlegend reformiert und modernisiert. Die fachbezogene Ausbildung erfolgt nunmehr in 23 für den Beruf typischen Handlungsbereichen. Sie umfassen das Planen, Durchführen und Auswerten klassischer und moderner analytischer Verfahren sowie präparatives Arbeiten. Durch die Ausrichtung der Ausbildungsinhalte an den Arbeits- und Geschäftsprozessen des Berufes soll mehr Praxisnähe erreicht werden. Zugleich wird der von der Wirtschaft geforderten Umgestaltung von Ausbildungsunterlagen Rechnung getragen, die inzwischen alle Berufsbilder erfasst hat und bei Lehrberufen wie Maurer, Kraftfahrzeugmechatroniker oder Elektroniker bereits umgesetzt ist.

Die Freiberger Schule hat selbst an der Erstellung des Lehrplanes mitgewirkt, der in den kommenden Jahren zunächst unter der Überschrift „Schulversuch“ eingeführt und intensiv erprobt wird. In diesem Rahmen ist es möglich eine inhaltliche und organisatorische Flexibilität zu erreichen, um im Detail Anpassungen vorzunehmen, welche, unmerklich für die Schülerinnen und Schüler, den Lernprozess begleiten können.  Generell ist der Lehrplan offener gestaltet, wodurch der einzelnen Schule mehr eigene Gestaltungsmöglichkeiten einräumt werden.

Die in die Erprobung des neuen Lehrplanes einbezogenen Lehrkräfte leisten einen aktiven Beitrag zur Entwicklung ihrer Schule. Gemeinsames Ziel ist es, die Ausbildung sowohl fachlich als auch methodisch dem jeweiligen Stand der Wissenschaften anzugleichen und auch auf aktuelle Erfordernisse der wirtschaftlichen Entwicklung Bezug zu nehmen.

Angesichts rückläufiger Schulabgängerzahlen in den kommenden Jahren muss die Attraktivität der Ausbildung am Schulstandort Freiberg noch deutlicher herausgestellt werden:

- Zunächst ist es die vergleichsweise kurze Ausbildungsdauer, in der die berufliche Handlungskompetenz erworben werden kann. Oft dauert eine berufliche Ausbildung drei oder dreieinhalb Jahre.

- Der enge Praxisbezug erleichtert den Einstieg in das Berufsleben. Mit der neuen Lehrplanstruktur wird das anwendungsorientierte Lernen noch besser unterstützt.

- Neben der Grundlagenausbildung in allgemeinen und berufsbezogenen Inhalten werden unter der Leitung von erfahrenen Lehrkräften auch Betriebspraktika durchgeführt.

- Es werden keine Lehrgangsgebühren fällig, die auf dem privaten Bildungsmarkt regelmäßig erhoben werden. Die Kosten für die Berufsfachschüler betreffen lediglich bestimmte Arbeitsmaterialien und ggf. die Unterkunft in Freiberg.

- Grundsätzlich besteht auch die Fördermöglichkeit nach BAföG.

- Es erfolgt eine Vermittlung vielfältiger chemisch-analytischer Verfahren in Theorie und Praxis aus der breit gefächerte Einsatzmöglichkeiten resultieren.

Voraussetzung für die Ausbildung zum Chemisch-technische Assistenten ist der Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss, möglichst mit guten oder befriedigenden Noten im Bereich der naturwissenschaftlichen Fächer. Wenn Chemie und Physik sogar zu den Lieblingsfächern gehören, dürfte es auch keine unliebsamen Überraschungen im Ausbildungsalltag geben.

Bewerbungen für diese Ausbildung sind sofort auch mit dem Halbjahreszeugnis der Klasse 10 möglich.


Abschluss der Abiturprüfungen am BSZ "Julius Weisbach"

Die Abiturprüfungen 2005 sind vorüber. Der Jahrgang 2005 war eine guter, so die Bilanz des Prüfungsausschusses. Genau fünf Schuljahre sind vergangen, seit der letzte Abiturient am BSZ „Julius Weisbach“ den Durchschnitt 1,0 erzielt hat. Diesmal war es wieder soweit:

Matthias Seifert hat den Leistungskurs Mathematik belegt und in der Gesamtabrechnung diesen nicht mehr zu überbietenden Durchschnitt erzielt. Als Lohn der Mühe wird er mit weiteren 41 erfolgreichen Mitstreitern, die in den letzten Wochen mächtig in den Prüfungen geschwitzt haben, am Freitag richtig feiern. Ab 17.30 Uhr beginnt in der Aula des BSZ der große Abi-Ball mit der feierlichen Übergabe der Zeugnisse. Die Abiturienten haben sich darüber hinaus ein buntes Programm ausgedacht. Sicher werden auch die Lehrer noch einmal richtig auf’s Korn genommen.

 

(Foto: Minovsky, Landratsamt Freiberg)

 

Neben Matthias Seifert haben noch drei weitere Abiturienten einen Durchschnitt von 1,5 oder besser erzielt. Insgesamt liegt der Jahrgang damit bei einer Durchschnittsnote von 2,5.  Dieses Ergebnis sollte auch den drei Wiederholern für das kommende Schuljahr 2005/06  Ansporn sein, im zweiten Anlauf das Abitur zu schaffen.

Matthias gehört zu denjenigen Abiturienten und Absolventen der Fachoberschulen  in Sachsen, die wegen des 1,0-Ergebnisses von Herrn Staatsminister Steffen Flath persönlich im Kultusministerium empfangen werden. Abgesehen von dieser besonderen Anerkennung sind auch Werbung und Imagegewinn für das BSZ enorm. Oft genug ist in ja der Öffentlichkeit gar nicht so bekannt, dass am Beruflichen Gymnasium das gleiche Abitur wie an jedem anderen Gymnasium erworben werden kann. Vor dem Hintergrund des Rückganges der Schulabgängerzahlen muss auf diesen alternativen Bildungsweg immer wieder aufmerksam gemacht werden.


Pressetermin "Grüner Strom" am 5. Oktober 2005, 11 Uhr

Berufliches Schulzentrum für Technik und Wirtschaft "Julius Weisbach" installiert Photovoltaikanlage für die Ausbildung

Die Käufer von "Grünem Strom" in Freiberg zahlen pro verbrauchter KWh einen freiwilligen Zuschlag in Höhe von 4,09 Cent. Erlöse aus diesem Zuschlag werden zur Förderung von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien im Versorgungsbereich der Stadtwerke Freiberg verwendet oder einschlägig im Bereich der Bildung eingesetzt.

Vor diesem Hintergrund hatte sich das BSZ "Julius Weisbach" Anfang 2004 um die Bereitstellung der finanziellen Mittel für die Jahre 2002 und 2003 beworben und das Projekt einer Photovoltaik-Anlage u. a. für die Ausbildung von Lehrlingen in Elektroberufen und im Bereich der Versorgungstechnik zur Begutachtung eingereicht. Insgesamt beteiligten sich fünf Schulen an der Ausschreibung.

Der Vorstand der Freiberg AGENDA 21 e. V. entschied dann im Sommer 2004, das Gesamtpaket der Rückvergütung in Höhe von 2700,00 Euro zu teilen und zwei Bildungsprojekten zukommen zu lassen. Somit standen dem Geschwister-Scholl-Gymnasium und dem Beruflichen Schulzentrum "Julius Weisbach" jeweils 1350,00 Euro zur Verfügung.

Nun begannen die Detailplanungen und vor allem das große Rechnen. Die Kollegen des Fachbereiches Elektrotechnik nutzten dabei ihre guten Verbindungen zu den Ausbildungsbetrieben der Region. Die Deutsche Solar unterstützte das Vorhaben spontan mit weiteren 1000 Euro. So wurde die ursprüngliche Ausschreibungssumme annähernd erreicht. Da alle beteiligten Firmen schließlich mit spitzem Stift kalkulierten, konnte das Projekt in dem gesetzten finanziellen Rahmen verwirklicht werden.

Der Bau begann mit der Beschaffung der benötigten Komponenten: Solarmodul, Wechselrichter, Netzkopplungseinheit und Leistungsanzeige. Die Metallabteilung des Beruflichen Schulzentrums fertigte ein geeignete Befestigungseinrichtung an.

Die elektrische Installation und Inbetriebnahme der Solaranlage wurde durch die Firma Elektro Haustechnik Erler aus Langenau vorgenommen.

Noch vor den Sommerferien 2005 ging die Anlage, die eine Maximalleistung von 140 W besitzt, in den Probelauf. Nachdem Sie in der unterrichtsfreien Zeit fehlerfrei funktionierte, wird sie für Demonstrationszwecke sowie für kleine Experimente, wie z. B. Beschattung und Verstellung des Neigungswinkels des Moduls eingesetzt. Sowohl Lehrlinge als auch Schüler des beruflichen Gymnasiums können an dieser innovativen Technik lernen.

Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang allen beteiligten Kollegen des Beruflichen Schulzentrums und der Freiberger AGENDA 21 e. V. sowie folgenden Firmen:

- Deutsche Solar Freiberg, namentlich Herrn Ekhard von Dewitz

- Fa. Elektro Haustechnik Roman Erler, Langenau

- Fa. Michael Heyde Windtechnik, Obercarsdorf

- Solar Factory GmbH Freiberg

- Freiberger Metallwarenfabrik Paul Bachmann GmbH Freiberg

Zur offiziellen Einweihung der Anlage sind alle Beteiligten für den 5. Oktober 2005, 11 Uhr herzlich in das Beruflichen Schulzentrum für Technik und Wirtschaft "Julius Weisbach", Schachtweg 2, 09599 Freiberg eingeladen. Die Anlage befindet sich im Haus 2, 1. OG, Fachbereich Elektrotechnik.


Berufliches Schulzentrum „Julius Weisbach“ wird ab dem Schuljahr 2005/06 größer

Im Schuljahr 2005/06 wird sich die Schülerzahl am Beruflichen Schulzentrum „Julius Weisbach“ infolge der Zusammenführung mit dem Beruflichen Schulzentrum für Wirtschaft Freiberg auf ca. 1.900 erhöhen.

Der Kreistag des Landkreises Freiberg hat in seiner Sitzung am 1. Dezember 2004 einstimmig den Beschluss gefasst, das Berufliche Schulzentrum für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“ zu bilden und den Standort Bergstiftsgasse künftig als Außenstelle weiterzuführen. Das Berufliche Schulzentrum für Wirtschaft wird zum Schuljahresende 2004/05 als eigenständige Schule aufgehoben. Der Landkreis setzt damit die im Schulnetzplan vorgesehenen Maßnahmen um.

Für den größeren Teil der kaufmännischen Schüler und Auszubildenden des Beruflichen Schulzentrums für Wirtschaft bedeutet dieser Beschluss, dass sie ihren Unterricht künftig am Schachtweg erhalten. Die Automobilkaufleute haben den Umzug im Vorgriff auf den aktuellen Beschluss bereits zum Schuljahr 2004/05 vollzogen. Einige Klassen verbleiben jedoch aus Kapazitätsgründen vorerst in den Räumen der Bergstiftsgasse. Das Gebäude wird zudem vom Freiberg-Kolleg und künftig auch vom Förderschulteil des Beruflichen Schulzentrums Ernährung, Haus- und Agrarwirtschaft in Freiberg genutzt.

Eine Arbeitsgruppe des Landratsamtes, in der Vertreter beider Schulleitungen mitwirken, bereitet derzeit den Umzug vor. Ziel ist, dass mit Beginn des neuen Schuljahres alle Fachunterrichtsräume betriebsbereit sind.

Doch nicht nur die Schüler ziehen um. Auch den Lehrkräften des Beruflichen Schulzentrums für Wirtschaft steht ein Schulwechsel bevor. Derzeit laufen die erforderlichen Vorbereitungen und Gespräche. Zuständig ist hier das Regionalschulamt Chemnitz.


Berufliches Schulzentrum „Julius Weisbach“ mit Schülerzuwachs

Am Stichtag 1. November 2004 lernten am Beruflichen Schulzentrum für Technik „Julius Weisbach“ 1.186 Schülerinnen und Schüler in 60 Klassen.

Entgegen einem allgemeinen Trend an den sächsischen Schulen sind es damit sogar 52 Lernende mehr als im Schuljahr 2003/04.

Der Zuwachs ergibt sich aus der Fachklassenbildung an der Berufsschule im 1. und 2. Ausbildungsjahr.

Neu hinzugekommen ist der Beruf des Berg- und Maschinenmannes. Damit lernen erstmals seit dem Ende der DDR wieder echte Bergbaulehrlinge am Schulstandort.

Sehr erfreulich ist auch ein leichter Anstieg der Schülerzahl in den Bauberufen.

Die Berufsfelder Metalltechnik, Fahrzeugtechnik und Elektrotechnik sind am Beruflichen Schulzentrum sichere Größen.

Erneut gebildet werden konnte eine Klasse Chemiebetriebsjungwerker, überwiegend mit Auszubildenden der Siltronic AG Freiberg.

Im Bereich der vollzeitschulischen Bildungsgänge lernen 273 Schülerinnen und Schüler - exakt genauso viele Jugendliche und junge Erwachsene wie im Vorjahr. Die meisten von ihnen besuchen das Berufliche Gymnasium. Unter den 140 künftigen Abiturienten befinden sich 56 in der neuen Klassenstufe 11.

Ca. 70 Jugendliche lernen im Berufsgrundbildungsjahr oder in Bildungsgängen der Berufsvorbereitung, darunter nur drei Mädchen.

In der Berufsausbildung zum chemisch-technischen Assistenten konnten leider nicht alle freien Ausbildungsplätze vergeben werden. Die Hürde Realschulabschluss ist offenbar für zahlreiche Absolventen der Mittelschule zu hoch. Zudem ist Chemie nicht immer das Lieblingsfach.

„Klein aber fein“ heißt es mit Blick auf die Ausbildung der Bohr- und Geologietechniker. Lediglich zwölf Fachschüler haben die Ausbildung aufgenommen, die zu einem hochspezialisierten Weiterbildungsabschluss führt, der bundesweit gute Einstellungschancen bietet.

Im Schuljahr 2005/06 wird sich die Schülerzahl infolge der Zusammenführung mit dem Beruflichen Schulzentrum für Wirtschaft Freiberg sogar auf ca. 1.900 erhöhen. Dort werden derzeit Auszubildende in sechs kaufmännischen Lehrberufen sowie die staatlich geprüften Wirtschaftsassistenten ausgebildet.


Fachausbildung Berg- und Maschinenmann ab Schuljahr 2004/05 am BSZ für Technik in Freiberg

Ausbildungsinitiative des Wirtschaftsministeriums sorgt für Nachwuchs

Die klassische bergmännische Ausbildung kehrt – nachdem sie mit dem Ende des aktiven Bergbaus in der Region eingestellt wurde - wieder in die Bergstadt Freiberg zurück. Öffentlich verkündet wurde diese frohe Botschaft vom sächsischen Wirtschaftsminister Dr. Martin Gillo höchst persönlich während seines Besuchs im Oberbergamt Freiberg am 5. Juli 2004 (siehe Foto). Gillo begründetet die Initiatve des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit mit dem konkreten Bedarf nach eigenem Nachwuchs in der Sächsischen Bergbauindustrie und in mehreren Bergsicherungsunternehmen.

Konkret gefasste Vorstellungen über die Anzahl der betrieblich auszubildenden Lehrlinge gibt es bereits bei der Bergsicherung Sachsen, den Bergsicherungen in Freital und Schneeberg, GEOMIN - den Erzgebirgischen Kalkwerken, beim Schachtbau Nordhausen, der BST Freiberg und in der Grube Teutschenthal. „Der Bergbau hat in Sachsen nicht nur eine jahrhundertlange Vergangenheit, sondern auch eine sichere Zukunft. Unsere 20 jungen ,Berg-Azubis’ sind dafür der lebende Beweis“, brachte Gillo seine Freude über die betriebliche Ausbildung zum Ausdruck. Und auch Schulleiter Dr. Frank Wehrmeister sieht in den neuen Ausbildungsplätzen eine Chance, die Traditionen der bergmännischen Erstausbildung in Freiberg neu zu beleben und dem Schulstandort am Schachtweg sein Gepräge zu verleihen.

Für die ab Schuljahr 2004/05 am Beruflichen Schulzentrum für Technik „Julius Weisbach“ beginnende schulische Ausbildung laufen zurzeit alle Vorbereitungen für die Einrichtung einer überregionalen Fachklasse auf Hochtouren, damit 20 grubentaugliche, junge Männer eine bergmännische Erstausbildung für den Untertagebetrieb beginnen können.
Wer Interesse hat, seine Lehrzeit untertage zu absolvieren, kann sich bei einem der ausbildungsbereiten Unternehmen bewerben (siehe Liste).
Die Ausbildung zum Berg- und Maschinenmann dauert zwei Jahre. Voraussetzung ist mindestens ein guter Hauptschulabschluss. Zudem sind bergmännischen Tugenden gefordert: kameradschaftliches Verhalten und Zuverlässigkeit – auch und gerade in schwierigen Situationen. Der Beruf stellt fachlich zum Teil eine Mischung aus den Berufsfeldern Metalltechnik, Bautechnik und Holztechnik dar. Darüber hinaus erhalten die Lehrlinge ihr fachtheoretisches Wissen in den Fächern „Technologie des Bergbaus“, „Technische Mathematik“, „Technisches Zeichnen“, Computertechnik, Deutsch, Wirtschafts- und Sozialkunde. Auch die Bedienung der entsprechenden modernen Maschinentechnik bereichert die Ausbildung. Damit dürften die jungen Leute bestens gerüstet sein, um z. B. im Rahmen der Bergsicherung und bei bergbautechnischen Arbeiten neue Stollen auszubauen, alte zu sichern und sie nach eventuellen Schadensereignissen zu sanieren.
In jüngster Vergangenheit besonders gefragt war bergmännisches Wissen und Können nach der Flutkatastrophe im August 2002. Zahlreiche Stollen drohten unter den Naturgewalten des Wassers einzustürzen. Darüber hinaus hat der jahrhundertlange klassische Bergbau reichlich Spuren hinterlassen. Die damit im Zusammenhang stehenden Schäden in der Standfestigkeit von Gebäuden und Verkehrsadern bedürfen z.B. dringend einer Sicherung. Und es dürfte auch kein Geheimnis sein, dass mit den Jahren zunehmend Bergleute in ihren verdienten Ruhestand gehen. Den jungen Bergleuten eröffnen sich also nach ihrer Ausbildung durchweg gute berufliche Perspektiven und neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Alle materiell-technischen Voraussetzungen für die Installation einer Fachklasse sind mit den am Beruflichen Schulzentrum für Technik „Julius Weisbach“ bereits existierenden Berufsfeldern gegeben. Bereiche der Bergbautechnik können zudem über die dort ansässige Fachschule für Technik mit den Richtungen Bohrtechnik und Geologietechnik abgedeckt werden. Grundlagenliteratur und Anschauungsmittel sind hier reichlich vorhanden. Die überbetriebliche Ausbildung von 28 Wochen wird durch die Wismut AG realisiert. Hilfe bei der Ausbildung in Bergtechnik undBergrecht hat das Oberbergamt Freiberg bereits zugesichert. Wichtig ist vor allem die zielgerichtete Fortbildung der beteiligten Lehrkräfte im Bereich der Bergbautechnologie. Hier hat die Schule mit dem Bildungswerk Bau Thüringen-Hessen e.V. (einem Nachfolger der Wismut AG) bereits einen Partner gewonnen. Fehlende Anschauungsmaterialien werden im Rahmen der Kooperationsbeziehungen von der TU Bergakademie bereitgestellt.

Edda Minovsky (Pressestelle des Landratsamtes Freiberg)


Pressemitteilung im Amtsblatt des Landkreises Freiberg (19. Mai 2004)

Rückbeschau auf 50 Jahre Berufsausbildung am Schachtweg

 

Eine Rückschau auf 50 Jahre berufliche Ausbildung am Schachtweg hielt das BSZ für Technik „Julius Weisbach" in der ersten Mai-Woche dieses Jahres. Eine Podiumsdiskussion zu Perspektiven von jungen Berufsschulabgängern in der Region, ein Tag der offenen Tür, die Eröffnung von Ausstellungen zur Geschichte der Berufsausbildung am Standort Schachtweg in Freiberg und über erfolgreiche Projektarbeiten von Schülern sowie die Festveranstaltung am 07. Mai waren Höhepunkte dieser Woche, die vom BSZ und vom Schulträger, dem Landkreis Freiberg, vorbereitet worden sind. Dabei machte vor allem die Festveranstaltung deutlich: Das BSZ für Technik verfügt über jede Menge Erfahrung und Kompetenz in der beruflichen Bildung und besitzt seinen festen Platz im bewährten System der dualen Berufsausbildung. Aber ebenso wurde den Teilnehmern der anderthalbstündigen Veranstaltung bewusst: Um qualitativ hochwertigen Berufsnachwuchs ausbilden zu können, müssen wichtige Rahmenbedingungen stimmen. Mit der Generalsanierung des gesamten Schulkomplexes in den Jahren 1997 bis 2000 kam der Land­kreis zweifellos seiner Verantwortung als Schulträger nach und schuf damit eine materiell-technische Grundlage. Innerhalb dieses Bauvorhabens wurden insgesamt fast 50 Mill. DM eingesetzt, davon 27 Mill. DM aus Fördermitteln der EU für das Schulbauprogramm in den neuen Bundesländern. Landrat Volker Uhlig erinnerte daher in seiner Festansprache an das Engagement der damaligen politischen Verant­wortungsträger um den ehemaligen Landrat Eberhard Löffler.

Gleichzeitig verwies er auf die Schulnetzplanung des Landkreises, die das BSZ als gesicherten Standort der Berufsausbildung ausweist. Zu den Rahmenbedingungen gehören aber auch motivierte Lehrer und leistungsbereite Schüler, die über sichere Grundkenntnisse verfügen, Lehrpläne, die zukunftsrelevantes Wissen vermitteln und Ausbildungsplätze, die Perspektiven eröffnen. Und so waren insbesondere die Festansprachen geprägt vom Ringen um dieselbigen, denn, so das Fazit, selbstverständlich und sich im Selbstlauf entwickelnd, scheinen sie nicht zu sein. Schulleiter Dr. Frank Wehrmeister legte dabei Prioritäten auf die Entwicklung des Schulprogramms als Leitbild für die künftige Arbeit. „Wichtig sind die Entwicklung von Visionen, wie die Schule künftig aussehen soll und wie wir ein aktives Schulleben entfalten können.“ Dazu gehört auch, dass die Lehrkräfte überwiegend Freude an der Arbeit finden und sich über die eigenen Unterrichtsverpflichtungen hinaus für die Schule einsetzen. Die Zusammenführung der beruflichen Schulzentren für Technik und Wirtschaft (momentan Bergstiftsgasse) stelle eine Herausforderung, aber auch eine Chance für die kommenden Jahre dar, um den Schulstandort zu einem leistungsstarken Bildungszentrum für gewerblich-technische und kaufmännische Ausbildung im Landkreis werden zulassen. Angesichts angespannter kommunaler Haushalte verwies der Schulleiter auf den Ausbau von Kooperationsbeziehungen mit der regionalen Wirtschaft. Dabei sei auch Schulsponsoring ein Thema, um die Ausstattung der Schule modernisieren und ergänzen zu können

 


 

 


"Freie Presse"-Artikel von August 2001 Den ausführlichen Text können Sie hier lesen!